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Haarausfall.

Haarausfall - Gründe und Behandlung

Um eine fundierte Entscheidungsfindung zu unterstützen, bieten wir hier Informationen zu den momentan verfügbaren Behandlungsoptionen für Haarausfall. Die Details zu Effektivität sowie Vor- und Nachteile klärt über Mythen und Fehlinformationen auf und soll dabei helfen, eine individuell beste Lösung zu finden.

Viele Anbieter im Bereich Haarverlust bieten eine weite Bandbreite an Behandlungsoptionen oder versprechen magische Heilung bei z.B. Haarausfall bei Männern. Gerade ist es so wichtig zu verstehen, dass es bei der Entstehung von Geheimratsecken oder schwindendem Haaransatz kein Gegenmittel gibt.

Viele Anbieter übertrumpfen sich mit unrealistischen Aussagen und hinterlassen so unglückliche Kunden mit nicht-erfüllten Erwartungen. Total Cover Plus ist deshalb froh über unsere vielen Stammkunden – eine echte Ausnahme in der Branche, die belegt, dass unsere Haarsysteme individuelle und realistische Lösungen bieten.

Auf dieser Seite informieren wir zu den unterschiedlichen Gründen für Haarausfall. Hier trotzdem nochmal ein kurzer Überblick, der hilft, Deinen Haarausfall einzuordnen:

Haarausfall tritt primär als Gen in Verbindung mit dem X-Chromosom auf. Dieses wird von Müttern auf ihre Söhne vererbt. Aber auch anderer Faktoren begünstigen Haarausfall. Erblich bedingter Haarausfall betrifft häufiger Frauen, aber Studien zeigen, dass Männer mit von Haarausfall betroffenen Vätern öfter unter männlichem Haarausfall (Geheimratsecken, schwindender Haaransatz, Glatze) leiden. Aber jetzt nicht alles auf den Papa schieben!

Männlicher Haarausfall

Haarausfall bei Männern, der sich beispielsweise in Kahlheit, Glatze, Geheimratsecken oder schwindenden Haaransatz manifestiert, ist die häufigste Art des Haarausfalls. Diese Art des Haarverlustes hängt eng mit der Genetik und männlichen Sexualhormonen zusammen. Normalerweise entstehen die oben erwähnten Muster: ein schwindender Haaransatz oder ausdünnende Haar am Oberkopf, hervorgerufen durch hormonelle Veränderungen und genetische Vorbelastung. Der zeitliche Ablauf dafür variiert von Mann zu Mann, oft kann der Haarverlust aber leider innerhalb kürzester Zeit auftreten. Die psychologischen Auswirkungen dieses plötzlichen Haarausfalls sind schwer psychologisch-emotional messbar. Auch langwieriger Haarausfall ist schwierig, da er oft zu langanhaltender Frustration und depressiven Phasen führt. Oftmals sind die Reaktionen auch die Leugnung des Problems bzw. der psychischen Belastung oder die Suche nach Möglichkeiten, die kahlen Stellen zu verdecken. Gerade die emotionale und psychische Belastung, die bei vielen mit dem Haarausfall einhergeht, wirkt sich langfristig auf das eigene Selbstbewusstsein aus. Zusätzlich leiden Betroffene zunehmend unter Witzen  oder abfälligen Bemerkungen.

Der klassische Haarausfall bei Männern wird normalerweise anhand der Kahlheitsmuster diagnostiziert, die Gründe dahinter sind jedoch oftmals verwirrend. So leiden z. B. zwei Drittel aller Männer im Alter von 35 unter Haarausfall, der häufig durch die genetische Disposition begründet wird. Ohne jetzt zu sehr in die medizinischen Details einzutauchen weiß man, dass eine vererbte Unverträglichkeit auf Dihydrotestosteron (DHT), ein Nebenprodukt des Testosterons, zu ausdünnendem Haar, schwindendem Haaransatz, Geheimratsecken und Glatzen führt. Jedes Haar sitzt in einem kleinen Loch oder einem Hohlraum in der Haut, die der sogenannten Haarfollikel. Haarverlust entsteht nun, wenn der Follikel schrumpft. Zuerst wird das Haar kürzer und dünner; irgendwann wächst kein neues Haar mehr nach. Trotzdem lebt der Follikel zumeist weiter, es wäre also prinzipiell möglich, dass hier Haar nachwächst. Gerade deshalb ist der Markt geradezu überschwemmt von chemischen Produkten und fragwürdigen Haarwuchsstimulatoren. Die Erfolgsaussichten mit solchen Produkten werden hoffnungslos übertrieben und zielen mehr auf die verzweifelte Hoffnung der Betroffenen ab, als auf medizinischen oder wissenschaftlichen Erkenntnissen zu beruhen.

Physische und psychische Gründe

Auch andere Gründe können Haarausfall begünstigen. Gerade wenn das Haar stellenweise oder büschelartig ausfällt oder der Ausfall auf einmal auftritt, Haare abbrechen, die Kopfhaut sich schuppt, rötet oder schmerzt, sollten andere Hintergründe ausgeschlossen werden. Eine Biopsie der Haut, Bluttests oder andere medizinische Verfahren können diagnostisch verwendet werden, um Krankheiten auszuschließen, die mit Haarausfall einhergehen. Viele Betroffene setzten auch auf die Analyse des Haars, jedoch ist dies keine akkurate Methode, um die Gründe für Haarausfall z.B. anhand von Ernährungsstörungen oder ähnlich bestimmen zu können. Trotzdem können natürlich schädliche Substanzen wie Arsen oder Blei darüber entdeckt werden, die sich wiederum sehr negativ auf die follikuläre Entwicklung auswirken.

Auch Stress und Lebensstil sowie Ernährung können eine Rolle spielen. Stress im Alltag oder bei der Arbeit, physische und emotionale Einschränkungen oder Traumata konnten auch als Gründe für Haarausfall oder Kahlheit bestimmt werden. Viele Menschen sehen sich vielen Herausforderungen gegenübergestellt, so z.B. finanziellen Schwierigkeiten, die Anlass zu ständiger Sorge geben. Oftmals ist es einfach, diese Gründe zu diagnostizieren, nicht immer aber lassen sie sich überwinden oder bewältigen. Auch das Alter hat Einfluss auf emotionalen Stress. So ist es beispielsweise sehr viel erschreckender, mit 20 plötzlich seine Haare zu verlieren, als mit 60.

 

Andere Gründe für Haarausfall

Neben schädigenden physischen und psychischen Einflüssen gibt es auch Forschungserkenntnisse, die darauf schließen lassen, dass übermäßige Sonneneinstrahlung (sei es natürlicher Art oder z.B. durch Solarien) die Haarstruktur schädigen durch die negative Beeinflussung der Talg- und Schweißproduktion kann. Kontrovers diskutiert wird auch, ob Drogenkonsum den Haarverlust begünstigt. Normalerweise werden stärkere Drogen wie Kokain, Heroin, Amphetamine oder Steroide mit Haarausfall in Verbindung gebracht.

Viele Sportler sehen durch den Konsum bestimmter Ergänzungsmittel und Tabletten einen schockierenden Anstieg ihres Haarausfalls.

Auch Krankheiten wie Diabetes oder Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) werden in manchen Fällen mit Haarausfall assoziiert. Wenn die Follikeln und die Haut stärkeren Säurekonzentrationen ausgesetzt sind, kann die Haarstruktur und –qualität nachhaltig beschädigt werden. Auch medizinische Behandlungen wie Chemotherapie schädigen das Haar nachhaltig, genauso wie die Alopezie, Hautekzeme oder Flechten.

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